Spass und Unterhaltung bei Hochzeit, Party und Feier. Reden, Streiche, Bräuche (Tradition,Brauch ). Hochzeitsbräuche für Gäste und Brautpaar bei Hochzeitsfeier und Hochzeitsfest
Hochzeit, Gast und Geschenk Valentins - Blumen und Geschenke


Spass auf der Hochzeit

Nach dem formalen Teil der Hochzeit (Trauung, Standesamt & Kirche) kommt (fast) immer der heitere.
Es heisst ja auch nicht umsonst "Hochzeitsfest". Dabei gibt es viele nette Tradition, ohne die eine Hochzeit nur halb so schön wäre.

Wir stellen die beliebtesten Hochzeitsbräuche vor. Ausserdem lustige Streiche für Freunde und Gäste sowie Grundregeln und Tipps für eine gelungene Hochzeitsrede.

Beliebte Hochzeitsbräuche
Streiche von Freunden und Gästen
Tipps für die gute Hochzeitsrede

Hochzeit, Braut und Bräutigam

Hochzeitsbräuche

Ihnen begegnet man auf jeder Hochzeit so sicher wie das Amen in der Kirche. Hochzeitsbräuche hatten in früheren Zeiten den Sinn, Unglück und böse Geister fernzuhalten.
Heutzutage sind sie einfach eine nette Tradition, ohne die eine Hochzeit nur halb so schön ist.

Bitte beachten!
Die folgenden Hochzeitsbräuche und Streiche sind sehr liebenswerte und althergebrachte Traditionen. Dennoch sind Sie nicht unbedingt bei jeder Hochzeit passend. Vor allem sollte sich jeder Hochzeitsgast im Klaren sein, wann "Schluss mit lustig" ist. Gerade in der ausgelassenen Stimmung einer Hochzeitsfeier können manche Hochzeitsbräuche sehr störend für das Fest sein.

Wegsperren
Beim Sperrbrauch müssen Hindernisse vom Brautpaar aus dem Weg geräumt werden. Dies kann symbolisch geschehen, z.B. durch Zersägen eines Baumstamms, oder direkt, indem Braut und Bräutigam mit Seilen oder Bändern der Weg versperrt wird und sie diese mit einer stumpfen Schere durchschneiden müssen. Dies gilt als Symbol für das gemeinsame Bewältigen von Problemen.

Reis werfen
Beim Verlassen des Standesamtes oder der Kirche werfen die Gäste Reiskörner als Zeichen der Fruchtbarkeit über das Paar. Dieses sollte vorher mit dem Standesbeamten oder Pfarrer abgesprochen werden. Viele Gemeinden erlauben das Reis werfen nicht wegen der Verunreinigung und Verletzungsgefahr. Als Alternative ist Konfetti sicherlich eine Lösung. Aber auch hier keinen Alleingang wagen.

Brautstrauss werfen
Nach der Trauung wirft die Braut den Brautstrauss in die Menge der versammelten Gäste. Wer ihn fängt, so die Bedeutung, könnte als nächstes heiraten. Früher durften nur Jungfrauen den Strauss fangen. Inzwischen hat sich aber durchgesetzt, dass sich alle Unverheirateten danach strecken.

Hochzeitsauto
Aus Kinofilmen gut bekannt. Die obligatorischen leeren Dosen findet man heute eher selten am Heck des Hochzeitsautos befestigt. Heutzutage wird dieser Brauch (durch Lärm auf das Brautpaar aufmerksam machen) eher durch ein Hupkonzert des Autokonvois übernommen. An diesem beteiligen sich auch unbeteiligte Autofahrer gerne ...

Kinder wünschen
Welches Paar will keine Kinder!? Natürlich gehören deshalb Kinderwünsche zu jeder Hochzeit. Nach der Trauung wird das Brautpaar direkt vor dem Standesamt von einer mit Babysachen behängten Wäscheleine empfangen. Aufgabe ist es, die Sachen abzunehmen und in einen bereitstehenden Wäschekorb zu legen.
Eine weitere nette Idee ist, einen Kinderwagen auf das Dach des Brautpaares zu hieven und auf dem Schornstein zu befestigen.

Brautentführung
Die traditionelle Variante - Gute Freunde des Paares entführen die Braut in einem Augenblick, an dem der Bräutigam unaufmerksam ist und ziehen mit ihr von einem Lokal zum nächsten. Der zurückgelassene Bräutigam soll danach die Zeche bezahlen. Die Entführung endet, wenn der Bräutigam die Gruppe eingeholt hat. Aber Achtung! Die Entführer müssen (ausser der Braut) auch unbedingt den Brautstrauss mitnehmen. Ansonsten ist der Brautraub umsonst gewesen.

Tanz unterm Schleier
Bei der Hochzeitsfeier beginnt das Brautpaar, unter dem Brautschleier zu tanzen (Schleiertanz). Der Schleier wird von den Trauzeugen gehalten. Nun hat jeder Gast (gegen einen kleinen Obolus) die Gelegenheit, ebenfalls mit der Braut zu tanzen. Einer nach dem anderen löst den augenblicklichen Tanzpartner ab.

Brautschleier
Befindet sich das Brautpaar um Mitternacht immer noch auf der Feier, ist der Brautschleier für die unverheirateten Gäste zum Zerreissen freigegeben. In der Regel gilt dabei, je grösser der erhaschte Fetzen, desto bessere Chancen, selber bald unter die Haube zu kommen.

Hochzeit, Braut und Bräutigam

Hochzeitsstreiche

Bitte beachten!
Hochzeitsstreiche sind lustig. Damit dies aber nicht nur auf die Gäste zutrifft, sollen sie zwar ein wenig lästig für die Betroffenen sein, jedoch innerhalb der Grenzen des guten Geschmacks bleiben.
Dies will heissen, dass keine Kosten entstehen sollen, Dinge kaputt gemacht werden oder gar die Gesundheit gefährden. Die Hochzeit soll schliesslich in guter Erinnerung bleiben.

Wandeln über Wasser
Eine andere Variante, die Wohnung zu versperren, ist der Pappbecherstreich. Hierbei werden Papp- oder Plastikbecher mit Wasser gefüllt und diese im Flur der Wohnung möglichst so verteilt, dass kein Fuss in die Zwischenräume passt.

Gummibaum in der Kloschüssel
Überlegen Sie dem Paar eine schöne Pflanze zu schenken? Warum nicht eine andere Art der Präsentation ihres Geschenkes
Die Toilette wird für einige Zeit gesperrt, indem man einen Gummibaum oder eine andere Pflanze in die Kloschüssel pflanzt. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, sollte aber der Abfluss oder am besten die ganze Schüssel durch eine Plastikplane gesichert werden!

Alles voller Luftballons
Ein Raum der Wohnung wird vollgestopft mit hundert bunten Luftballons - natürlich alle aufgeblasen. Zur Vorbereitung sollte man viele Helfer haben.

Der Kind´s-Baum
Eine ca. 10 Meter lange Stange mit Querstreben wird mit Kindersachen "geschmückt". Danach wird sie im Vorgarten eingegraben und gut verankert. Auf einem Schild steht, dass das Brautpaar innerhalb eines Jahres Nachwuchs bekommen muss. Sollte dies nicht der Fall sein, werden eine Brotzeit und 50 l Bier fällig. Wird der Baum vor Ablauf des Jahres entfernt, so muss die Brotzeit ebenfalls gezahlt werden.

Hochzeit, Braut und Bräutigam

Hochzeitsreden

Dem neuen Ehepaar wünscht man natürlich nur das Beste. Auf der Feier folgen deshalb viele Toasts und Reden. Sie werden gehalten, wenn alle Gäste anwesend sind und am Tisch sitzen.
Genauer, während des Hochzeitsessens.
Noch genauer, zwischen Vorspeise und Hauptgericht.

Wer redet wann?
Grundsätzlich darf jeder Hochzeitsgast eine Rede zum Besten geben. Diese sollte allerdings möglichst kurz gehalten werden. Maximale Obergrenze ist dabei 5 Minuten.

Traditionell hat der Brautvater das Vorrecht, zu beginnen. Ihm folgt der Vater des Bräutigams. Nun dürfen die Trauzeugen mit ihren Glückwünschen und weitere Gäste. Abschliessend wenden sich die Brautleute mit kurzen Dankesworten an die Hochzeitsgesellschaft. Meist übernimmt dies der Bräutigam.

"Spielregeln" für eine gute Rede
Die Rede sollte frei gehalten werden
Gereimtes braucht nicht auswendig gelernt werden
Spickzettel anlegen - Stichworte gross schreiben
Üben, üben, üben... und dabei laut vortragen

Checkliste Hochzeitsrede
Bevor man anfängt, seine Rede zurecht zu legen, hier ein paar Punkte, die vorher bedacht werden sollten.
Thema der Rede (über was und wen?)
Inhalte der Rede (Was ist wichtig, was unwichtig?)
Gliederung der Rede (Einleitung - Hauptteil - Schluss)
Kurze Sätze bilden (auf Hochzeiten wird frei geredet!)
Evtl. einen Stichwortzettel anlegen
Aussprache testen (Rede ich deutlich und laut genug?)


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